Zwischen uns und dem letzte Woche bereisten China liegt nunmehr ein gutes Stück Erdrund. Im Land der aufgehenden Sonne gerieten die zwei ausgewählten Filme nicht gerade zu Perlen des Brachialhumors, doch immerhin stimmte das Essen. Verspeist wurde sogar Ente, selbstredend ganz ohne Ente. Und wie es das Konzept dieser nun schon im dritten Monat angekommenen Fortsetzungsreihe verlangt, sind unsere Herzen längst weiter auf den Pfaden unserer gedanklichen Reise. Vor Stunden schwebte unser prima yogischer Flieger in den Luftraum Madrids und eine Ahnung später begrüßte unser Reisegefährt spanischen Boden sanft mit einem erwartungsvollen Kuss.
Der Einsperrung, diese ist als „Lockdown“ in aller Munde, wollten wir entfliehen. Real ist das aktuell schier unmöglich. Schließlich wartet an den Zielen dieselbe Würdelosigkeit und jene Tristesse aus Leere und Stagnation wie daheim. Deswegen gab es zu Beginn kein langes Zaudern ob der Natur unserer Voyage. Wir fassten die Entscheidung, gedanklich nicht zu den Destinationen von heute zu reisen, sondern an den Orten Seelenbett zu suchen, wenn auch nur kurz, wie sie im Gestern und noch vor der weltweiten Panik unserer Erinnerung entsprechen.
Feine Küche und meisterhaftes Kino um des Menschen Bösartigkeit bescherten uns in Frankreich gelungene Kurzweil. Wir passierten den Atlantik und die Küche in den USA ward nach französischem Gaumenschmeichel für unsere Zungen wie die Abwechslung durch einen Defibrillator, und doch bleibt der darstellerische Glanz eines Tom Hanks im modernen Western und die Spiritualität eines Alieninvasionsfilms fraglos für immer in unserem Reisetagebuch verortet. Auf der nächsten Etappe unserer big journey wandelten wir in Italien mit dem intellektuellen Flaneur Jep Gambardella durch die Schönheit Roms und seiner Menschen. Griechenland verwöhnte uns mit Sonne, der Gunst der Götter, gutem Olivenöl und dem Schmeichel von Zitrone in veganer Zitronen-Hähnchen-Suppe. Von Wolken getragen bewegte es unsere yogischen Herzen im Anschluss nach Indien, in das motherland of Yoga, welches mit seinem Dal, dem Masala und zwei prima von Lokalkolorit geprägten Filmen zweifellos ein Highlight unserer neuzeitlichen Odyssee bleiben soll. China geriet uns zum Salz der Erde, zur Bestätigung eines dem Heute um vieles überlegenen Gestern.
Nun in Spanien riechen Luft und Licht ganz anders als in China, hingegen sind die Eindrücke jenseits unserer Sinne zunehmend von gleicher Düsternis. Das Flächenfeuer der Repression lodert in Spanien, wie in China, wie in Deutschland. In Madrid etwa ist gegenwärtig von 23 Uhr bis 6 Uhr morgens Hausarrest angesagt. Von Balkonen und anderen versteckten Orten aufgenommene Handyvideos im Internet lassen nur Unbedarfte vermuten, das Virus gerate sehr viel bedrohlicher als die gnadenlose Prügel Uniformierter. Deswegen bleibt das heute von uns wiederum nur gedanklich bereiste Spanien klar in der Zeit vor staatlicher Allmacht und der Erosion von Menschlichkeit.
Nur für die ganz Jungen ist das Szenario neu
Woche um Woche dauert sie an, unsere Reise als Flucht vor Bitternis, weg von einer bislang nur aus Romanen gekannten Dystopie, weit weg von einer politikgetriebenen Lebensnahme ohne Not. Würden wir gelassen bleiben, bliebe unser Geist für Panik schlicht durchlässig, überhörten unsere Ohren einfach das dauerhafte Diktat der Angst, die Aufpeitscherei böser Zungen geriete zum lauen Lüftchen. Tatsächlich aber ist die Mehrheit der Menschen ein prima Resonanzkörper für gezielt gestreute Ängste. Willfährig nehmen sich die Menschen zurück, akzeptieren das neue Normativ der Angst. Infolge der neuen Machtfülle gestalten sich Big Pharma und Spitzenpolitiker die Welt so, wie sie ihnen gefällt. Ach, was ist unsere Obrigkeit ganz trunken ob der schier endlosen Möglichkeiten.
Der verbliebene Rest an Bewegungsfreiheit ist vielen Mächtigen in Berlin und andernorts noch zu viel, sie wollen nach Ostern weiter gefasste Ausgangssperren, sie kennen nur die Eskalation. In dem Stil haben die Dinge längst Fahrt aufgenommen, bigger than life ist mittlerweile der Paniknotstand. Presse und TV trommeln gewohnt kräftig für noch mehr Haftcharakter in unser aller Leben. Gerade dieser Umstand ist mit Bezug auf zurückliegende epidemische Rohrkrepierer hochinteressant. Schon einmal nämlich, am Ende des vorvergangenen Jahrzehnts, haben die treibenden Kräfte von heute bereits den Paniknotstand probiert. Seinerzeit sind sie aber am Ausbleiben medialer Unterstützung gescheitert. Die aus dem Jahr 2009 stammende arte Dokumentation “Profiteure der Angst” legt hiervon Zeugnis ab. Die Erkenntnis von der Sorge um Pfründe anstelle der Sorge um unser aller Gesundheit wird gerundet von der im Jahr 2017 ausgestrahlten arte Dokumentation “Die WHO – Im Griff der Lobbyisten”. Diese beiden Dokus bringen dir so viel mehr Erkenntnis als die von Logik und Wissenschaftlichkeit losgelöste mediale Dauerberieselung der Gegenwart.
Du bist aller Lippenbekenntnisse entlarvt
In Deutschland wird uns eingetrichtert, wir blickten einem unsichtbaren Feind in die Augen. Er wüte einem Flächenbrand gleich über das Land. Und hätten wir nicht anhaltende Einsperrungen und Verbote, dann würden gar Millionen Seelen längst hinfortgerissen. So ungefähr der Wortsinn eines bayerischen Politikers. Da darf es nicht verwundern, dass im Krieg gegen diesen herbeigetesteten Feind Bereitwilligkeit und Mitleidlosigkeit als entscheidende Waffen zum Sieg gehandelt werden. Bereitwillig, weil die Begriffe Hinnahme und Akzeptanz kaum mehr ausreichen ob des Wegfalls unserer Privatsphäre, der weggewischten Unverletzlichkeit der Wohnung und der zum Himmel schreienden Korruption von Personen und Institutionen. Und mitleidlos blicken da viele Augen aus der Sicherheit ihrer Versorgtheit auf die neue Freudlosigkeit des Kindseins, auf die Depression und Lebensmüdigkeit der von der aktuellen Verbotspolitik Vergessenen und Abgehängten. Diese Augen blicken gleichgültig auf den Niedergang unzähliger Arbeitgeber, schwadronieren gar von einer überfälligen Bereinigung des Marktes.
Das im Stakkato gehörte Mantra aus dem Munde eines Präsidenten einer gegenüber dem Bundesgesundheitsminister weisungsgebundenen Behörde lautet ungefähr wie folgt: “Du sollst nicht hinterfragen.” Das wird von einer wachsenden Zahl von Menschen längst adaptiert und gelebt. Schlimm gerät das tumbe Paradigma, wenn diejenigen die da hinterfragen, gemobbt, ausgegrenzt und benachteiligt werden. Für sehr große Summen ist längst der sogenannten digitale grüne Nachweis seitens der EU auf den Weg gebracht worden. Dieser soll die “sichere Ausübung” von Rechten gewährleisten. Aber nur von solchen Personen, die sich impfen oder testen lassen. Sie werden dank der neuen Ausweise nicht allein dem neuen Club zugehörig, sie sind ab dann digital zertifiziert zum Einkaufen, zum Transport, zum Sport und zur Kultur. Die Anderen werden abgehängt, sie werden ausgeschlossen, finden sich als Menschen zweiter Klasse wieder. Übertriebene Sorge! Warte es ab!
In normalen Zeiten sich der gelebten Menschlichkeit zu rühmen ist keine große Sache. Das ist dann Geplänkel, bestenfalls eine nette Absichtserklärung. Tatsächlich und nur dann gerät Menschlichkeit zur Kür, wenn es lebensschwer wird. Der erste heutige Film “Der Schacht” wird noch reichlich davon zeugen. Die Menschlichkeit passiert jetzt, in jeder Situation. Menschliches Potential ist im Kern losgelöst vom instinktiven Reagieren. Vielmehr sind wir als die am höchsten entwickelte Spezies im Sonnensystem dazu befähigt, eigene Entscheidungen zu fällen, wie sie unabhängig von der Schwere des Moments und wie sie auch unabhängig von politischer Indoktrination und gesellschaftlichem Wandel geraten sollen.
Prüfe an dieser ewigen Wahrheit dein Handeln und deine Worte in diesen Monaten. Hast du sie verloren, nur du allein kannst das ermitteln, dann erobere dir deine Menschlichkeit zurück. Gewinne sie zurück für die noch kommende Zeit des Wandels. Bist du geimpft, dann sei voller Bewunderung für diejenigen, die sich auf ihr Immunsystem verlassen. Bist du für die Politik der harten Hand, dann sei mit den Andersmeinenden. Bist du voller Vertrauen in die Obrigkeit, dann sei mit denjenigen die da hinterfragen. Bist du versorgt und sorglos, dann sei mit den Unversorgten.
Viva España
Auf der Flucht vor derlei Chaos weilen wir nun in Spanien und abermals wollen wir uns Kurzweil schaffen. Das stemmen wir leicht. Trotz widrigster Umstände schaffen wir uns gemeinsam Kurzweil mit veganen Speisen und zwei Filmen lokaler Prägung. Abermals gewähren wir unseren rastlosen Seelen die gedankliche Entfesselung. Wir schenken uns Stunden der Lossagung von Einsperrung und Lebenshemmnis. La mejor forma de predecir el futuro es crearlo (übersetzt: Die beste Form die Zukunft vorauszusagen, ist sie selbst zu schaffen).

Mallorquinische Knoblauchsuppe als Stärkung für des Menschen Abgründe im nächsten Film
Jeder gute Mottotag hier, du weißt es längst, beginnt mit der lokal geprägten Suppe. Für heute etablieren wir mal das Gegenmodell zum zaghaften Einsatz von Knoblauch. Das ist spaßig, das schmeckt megalecker, sollte aber nicht am Tag vor dem ersten Date oder dem Geschäftstermin passieren. 🙂 Zweiundzwanzig Knoblauchzehen (!!!) für 4 Personen (!) stecken in unserer simpel nachzukochenden Knoblauchsuppe spanischer Prägung. Hier das Rezept: Knoblauchsuppe español vegan à la Gurunest
Sei sorglos und atme alle etwaigen Bedenken hinfort. Durch die Nase ein, tief in den Bauch, und mit Hingabe wieder aus. Denn wenn sich alle Beteiligten am Knoblauchzauber laben, dann sitzen wir schließlich alle gemeinsam im selben Boot. 🙂 So viel Knoblauch ist irgendwie bewusstseinsverändert, aber klar in Richtung guter Laune. Und was übrig bleibt, das eignet sich ganz famos als Dip für später.



Der Schacht (OT: El Hoyo), Spanien 2019
El Hoyo ist im Rahmen unserer Filmtipps insofern einzigartig, als dass es vergleichbar harten Stoff hier noch nicht gegeben hat. Für gewöhnlich locken mich solche Filme auch nicht unbedingt. Also Movies, in welchen menschliche Abgründe knackescharf gezeigt und nicht nur angedeutet werden. Nie konnten mich zum Beispiel Streifen jenes immergleichen Plots reizen, in welchen vergnügungssüchtige junge Menschen im Wald den falschen Abzweig nehmen. Um im Anschluss, oftmals nicht ganz zufällig, in die Fänge von degenerierten und sichtlich vom Inzest gezeichneten Waldbewohnern zu geraten. 😉
Obwohl knallhart, und für zarte Gemüter wiederholt jenseits des Erträglichen, ist “Der Schacht” am Ende doch eine kunstvolle Darreichung zum Sinnieren über die ganz eigene Menschlichkeit. Bewegtbilder wie ein Holzhammer in deinen Händen, mit welchem du deine aus Lippenbekenntnissen gebauten Traumschlösser niederreissen kannst.
Zusammen mit dem ‘Protagonisten’ Goreng finden wir uns am einzigen Handlungsort des Streifens ein, dem „vertikalen Zentrum für Selbstverwaltung“. Ein Gefängnis der ganz besonderen Art, wie du es nimmermehr vergessen wirst. Unterhalb der Ebene 0 sind 333 Zellenebenen angeordnet. In jeder Zelle sitzen zwei Gefangene. Zudem erwacht jeder Inhaftierte in zeitlichen Abständen auf einer anderen Ebene. Und täglich hält in der Mitte jeder Zelle für jeweils zwei Minuten eine abwärts fahrende Platte mit Essen und Trinken. Auf der Verwaltungsebene 0 sorgen Spitzenköche für luxuriöse Speisen und edle Tropfen. Diese werden auf der Versorgungsplatte deponiert und die Nahrungsmenge reicht für alle 666 (!) Gefangenen. Soviel zur Theorie. Tatsächlich schlagen sich die Häftlinge auf den ersten Ebenen noch die Bäuche voll, schließlich darf nichts behalten werden, und unten kommt kaum noch etwas an. Die Bevorteilten zeigen längst nicht nur Gleichgültigkeit gegenüber den benachteiligen Hungernden auf den Ebenen unterhalb ihrer Zelle, nein, sie urinieren auf die letzten Nahrungsreste, sie verrichten darauf ihre Notdurft.
Ein ums andere Mal erinnern mich die von schmutzigen Fingern hastig zum Mund geführten Speisen und die in Worten kaum darstellbaren Grauslichkeiten an das elementar Menschliche. Der auf Netflix verfügbare Streifen ist irgendwie der inkarnierte Schauder aus “Das große Fressen” (OT: La grande bouffe) mit Marcello Mastroianni und Michel Piccoli, verwoben mit der Düsternis blutiger mittelalterlicher Gemälde. Abschließend aber ist des Menschen Niedertracht und die in uns schlummernde Gier das wahre Faszinosum dieses Pflichtfilms für alle spirituell aufgeschlossenen Menschen.
Mit spanischer Mandeltorte gedanklich dem Schacht entrinnen
Nur auf Ebene 1 würde sie so aussehen wie abgebildet, unsere nach diesem hier zu findenden Rezept bereitete vegane spanische Mandeltorte. Weiter unten, zumal unterhalb der Zweihundertsten fänden sich abgenagte Knochen und sicher weiteres Unsägliches auf krümeligen Überbleibseln. Nein, liebe Leserschaft, wir müssen uns gedanklich aus dem vertikalen Gefängnis von “Der Schacht” befreien, hinaustreten ins Licht. 🙂
Mit jedem Bissen dieses süßen Glücks verdrängen wir die Erlebnisse von Goreng, wie er sie im Keller menschlichen Spektrums zugunsten unserer Introspektion durchlebte.



The Man Who Killed Don Quixote, Spanien 2018
Jetzt zum vergnüglichen Film des Tages. Diesen prima verrückten und intelligent komischen Film habe ich eines besonderen Kriteriums wegen ausgewählt. So durfte der im vorherigen Science-Fiction-Thriller “Der Schacht” gezeigte Insasse Goreng nur einen persönlichen Gegenstand in die Zelle mitnehmen. Seine Wahl fiel auf den Roman Don Quijote von Miguel de Cervantes.
Seit getröstet: Der aus der Mache von Terry Gilliam (Monty Python) stammende filmische Exot ist nicht ein weiterer filmischer Aufguss der Geschichte rund um den gegen Windmühlen kämpfenden Reiter mitsamt seines Knappen Treue. Vielmehr entsteht hier ein schier unbeschreiblicher Spaß unter spanischer Sonne.
Nicht von ungefähr sagte meine liebreizende Muse zum Ende des Films mit Grinsen im Gesicht, jetzt sei sie mal gespannt auf meine Beschreibung der Handlung. Recht hat sie, das wirre Durcheinander ist ganz schwer zu fassen. Versuchte ich es, würde ich dir das Potential der Überraschung glatt rauben. Hab einfach Spaß an einem Dorfschuhmacher, welcher sich für Don Quijote hält. Und lache mit uns über einen zynischen Werberegisseur, der unvermittelt als Sancho Panza derselben surrealen Verrücktheit erliegt wir wir vor dem Fernsehschirm. Gottlob konnte Gilliams diesen so besonderen Film nach zwanzig Jahren des Versuchens endlich realisieren.
Paella ohne Fische, Gambas, Muscheln, Octopus, Hühner und Kaninchen
In der vor Hitze flirrenden Wüstenei werden wir der vermeintlichen Inkarnation Toby Grisonis als Schildknappe Sancho Panza gewahr. Einen Reigen von Chaos und Uneindeutigigkeit realen und traumhaften Erlebens setzt “The Man Who Killed Don Quixote” als filmisches Normativ und irgendwie vergessen wir unsere Perspektive, spüren die Hitze und die ungute Bedrohung durch eines Quixotes Riesen. Ungestärkt ist dieses filmische Erleben dir wie auch uns nicht zuzumuten. Drum früh schon den Finger auf die Pausetaste und zauber mit uns geschwind die Paella vegan à la gurunest mit ihren herrlich sonnigen Biozitronen samt essbaren Schalen.
Ausgerechnet die Paella ist, meine Muse hat es in ihrem Rezept deutlich artikuliert, ein Tierfriedhof ohnegleichen. Alles was fliegen, laufen und schwimmen kann findet sich dort in regionaler Varianz wieder. Gleich wie man zur Moral des veganen Seins steht, im tropischen Klima unseres Verdaungstraktes ist das bis zu drei Tage währende Vorhalten des faulenden Fleisches nur mit großer Mühe zu bewältigen. Ein mit derartiger Nahrung und dem anschließenden Fäulnisprozess konfrontierter menschlicher Körper muss viel Energie aufwenden, damit der Komplex der Verdauung nicht vom Gesunden ins Ungesunde fällt.
Im besten Falle fällst du mit einer unveganen mallorquinischen Paella und der ihr zum Opfer gefallenen tierischen Seelen nur der Trägheit anheim. Der Yogi weiß, dass derlei Tamas, der Zustand von Trägheit und Düsternis, ein Aspekt des Kleshas Avidya ist, der Unwissenheit. Im Yoga gestalten wir bewusst unser Leben. Den Kleshas, den Ursachen unserer Leiden, wirken wir durch yogische Bewusstheit entgegen. Und so komplex die Yogawissenschaft nach ihren vielen Jahrtausenden geraten sein mag, alle Wahrheiten sind in sich einfach und inhärent in jedem noch so kleinstem Aspekt yogischen Wissens.
Wie schon an anderer Stelle erwähnt, ist das erste der fünf Yamas meiner Muse Lebensideal. Das Konzept der Gewaltlosigkeit geriete ihr wie uns als Paar ebenfalls nur zum Lippenbekenntnis, würde in unseren Mahlzeiten das Leid denkender und fühlender Lebewesen akkumuliert sein. Unser menschlicher Körper ist als Nahrungskörper die Summe aller zurückliegenden Mahlzeiten zu Lebzeiten. Wir sind, was wir aßen. Und letztlich sind wir auch alle Leiden, welche wir bislang aßen. Inwiefern das zutiefst geistig-kranke Verhalten unserer modernen Massengesellschaft auf diesen Umstand zurückgeht, bleibt der eigenen Bewusstheit überlassen.







Nächster Halt unserer Weltreise: Polen
Die Flugsysteme unseres freudvollen yogischen Fliegers sind gecheckt, das nächste Ziel ist programmiert. Von Sevilla startend überfliegen unsere geschundenen wie reisefreudigen Herzen Frankreich, Deutschland und Tschechien. Gelandet auf dem Władysław-Reymont-Flughafen Łódź werden wir mit dir zusammen das Tor zu neuen filmischen und veganen Leckereien mit Lokalkolorit aufstoßen. Versprochen! Sei bis dahin viel draußen, atme frei, mache Sport, buhe alle angstvollen Nachrichten aus, zeige Menschlichkeit und triff deine Freunde. Gerade jetzt ist vielen da draußen der bloße Kontakt die Rettung in steigender Not. Prawdziwego przyjaciela poznaje się w biedzie. Übersetzt: Einen wahren Freund erkennt man in der Not.
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